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Zwei Teilnehmerinnen des Projekts AB jetzt! II freuen sich über ihr Abschlusszertifikat

Zwei Teilnehmerinnen des Projekts AB jetzt! II freuen sich über ihr Abschlusszertifikat.

Schüler*innen der Edith-Stein-Schule in Freiburg beim Austausch mit Erzbischof Stefan Burger anlässlich des Josefstages 2017

Schüler*innen der Edith-Stein-Schule in Freiburg beim Austausch mit Erzbischof Stefan Burger anlässlich des Josefstages 2017

Grünen-Abgeordnete Kerstin Andreae besucht die Bahnhofsmission Freiburg

Grünen-Abgeordnete Kerstin Andreae besucht die Bahnhofsmission Freiburg

IN VIA Nachrichten

Reisebegleitung am Bahnhof

Seit Dezember 2016 unterstützt IN VIA in der Maßnahme  „MOVE ON“ Frauen mit Fluchterfahrung in Freiburg.

Ziel ist es, die Teilnehmerinnen bei ihrer sozialen und beruflichen Integration zu unterstützen. Die Frauen werden von den  Jobcentern Freiburg und Emmendingen sowie der Agentur für Arbeit an IN VIA vermittelt.

Die derzeit  12 Teilnehmerinnen kommen aus Ländern wie z.B. Syrien, Afghanistan, Nigeria, Irak und haben meistens schon an einem Integrationskurs teilgenommen. Sie verfügen daher auch über ausreichende Deutschkenntnisse, um sich in der Gruppe aktiv zu beteiligen.

Die Frauen leben teilweise noch in Flüchtlingsunterkünften oder bereits in privaten Wohnungen. Der Aufenthaltsstatus ist uneinheitlich, während einige Frauen schon eine Aufenthaltserlaubnis haben, befinden sich andere Frauen noch mitten im Asylverfahren. Alle Frauen haben Kinder, die  in Krippe/Kita betreut werden oder  zur Schule gehen. Einige der Frauen sind auch alleinerziehend.

Der Ausbildungsstand in den jeweiligen Herkunftsländern ist  sehr heterogen, er reicht  von einer Helferinnentätigkeit bis hin zum Universitätsabschluss.

MOVE ON  bietet  Seminare zum deutschen Bildungs-, Ausbildungs- und Arbeitsmarkt,  Exkursionen und Einzelcoaching zu  persönlichen Themen. Flankierend erhalten die Frauen berufsbezogene  Deutschsprachförderung. Zwischenzeitlich haben auch schon  einige Frauen eine  betriebliche Erprobung durchgeführt.

In der Kürze der  Zeit ist  sehr schnell deutlich geworden, wie wichtig  es für die Frauen ist, einen Ort zu haben, an dem sie miteinander kommunizieren und sich auszutauschen können.  Eine Teilnehmerin äußerte, dass sie sich im Integrationskurs nie  zu sprechen traute und ihr dies in einem reinen Frauen-Projekt viel  leichter  fällt.