In der Region Oberrhein Nord bietet IN VIA sowohl in Baden-Baden als auch in Offenburg Projekte und Aktivitäten der Mädchen- und Frauensozialarbeit an.
Mädchen- und Frauentreff Karlsruhe
Offener Treff für Mädchen und Frauen und inklusives Angebot für Mädchen
Schwerpunkte in Karlsruhe sind Angebote für Alleinerziehende und Frauen in ausbeuterischer Beschäftigung.
RABE – Randzeitbetreuung für Kinder Alleinerziehender in Karlsruhe
RABE ist ein ergänzendes Angebot zu Kindertageseinrichtungen und zur schulischen Ganztagsbetreuung für Alleinerziehende mit besonderem Unterstützungsbedarf. Die Kinderbetreuung deckt die Randzeiten morgens und abends, nach Bedarf auch am Wochenende, an Feiertagen oder über Nacht ab.
Qualifizierte ehrenamtliche Kinderbetreuer*innen betreuen Kinder im Alter ab drei Jahren im Haushalt der Eltern. Die Ehrenamtlichen erhalten eine Aufwandsentschädigung; für die Familien ist das Unterstützungsangebot kostenlos.
Eine pädagogische Fachkraft übernimmt die passgenaue Vermittlung in die Familien und das Coaching und die Begleitung der Alleinerziehenden.
Unterstützt wird das Projekt durch die Gertrud Maria Doll Stiftung aus Karlsruhe.
AMIA – Kontaktstelle für Zugewanderte in arbeitsausbeuterischer Beschäftigung (Karlsruhe)
AMIA steht migrantischen Personen zur Seite, die von Arbeitsausbeutung betroffen sind und in Karlsruhe wohnen oder arbeiten bzw. in Karlsruhe ankommen und vor der Aufnahme einer Tätigkeit stehen. AMIA bietet mehrsprachige Beratung, individuelle Begleitung und Orientierung bei der Durchsetzung ihrer Rechte sowie bedarfsgerechte Unterstützung bei Qualifizierung und Weiterentwicklung.
Die Kontaktstelle in gemeinsamer Trägerschaft mit dem Diakonischen Werk Karlsruhe und IN VIA wird von der Europäischen Union sowie dem Ministerium für Wirtschaft Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert.
IN VIA in der Erzdiözese Freiburg e.V. engagiert sich für Arbeitsmigrantinnen auch als Gründungsmitglied des Bündnisses Faire Arbeitsmigration in Baden-Württemberg.

Mädchen- und Frauentreff Baden-Baden
Schwerpunkt in Baden-Baden sind Projekte der Berufsvorbereitung von Frauen – insbesondere von Alleinerziehenden und Frauen mit Migrationshintergrund. Ein Schwerpunktthema ist mit dem Projekt „AB Jetzt! V“ die Vermittlung von Alleinerziehenden in Teilzeitausbildung.
DOUNIA – Begegnung und Orientierung für geflüchtete Frauen
Das Projekt „DOUNIA“ in Baden-Baden richtet sich an Frauen mit Fluchthintergrund. Es greift durch wöchentliche Gruppenangebote im geschützten Mädchen- und Frauentreff und durch individuelle sozialpädagogische Beratung den besonderen Schutz- und Hilfebedarf von geflüchteten Frauen auf. Ziel ist dabei, die Frauen bei der Integration in das nähere soziale Umfeld zu begleiten.
Das Projekt „DOUNIA plus– Begegnung und Orientierung für geflüchtete Frauen“ wird gefördert aus Mitteln des Flüchtlingsfonds der Erzdiözese Freiburg und IN VIA.
Mädchen- und Frauentreff Offenburg
DOUNIA – Begegnung und Orientierung für geflüchtete Frauen
Auch das Offenburger Projekt „DOUNIA“ richtet sich an Frauen mit Fluchthintergrund. Es greift durch wöchentliche Gruppenangebote im geschützten Mädchen- und Frauentreff und durch individuelle sozialpädagogische Beratung den besonderen Schutz- und Hilfebedarf von geflüchteten Frauen auf. Ziel ist es dabei, die Frauen bei der Integration in das nähere soziale Umfeld zu begleiten.
Das Projekt „DOUNIA – Begegnung und Orientierung für geflüchtete Frauen“ wird finanziert durch die Erzdiözese Freiburg und durch IN VIA.
„Beyond Family – Perspektive Arbeit“ – Unterstützung für berufliche Orientierung von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte
Das Projekt „Beyond Family – Perspektive Arbeit“ wurde im Rahmen des Förderaufrufs „Empowerment von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte“ des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg für das Jahr 2026 bewilligt und wird finanziert aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat. Das Projekt findet am IN VIA-Standort in der Offenburger Wasserstraße statt.
Im Fokus des Projekts stehen die Ressourcen und Potenziale von Frauen, die sich bislang überwiegend auf Familienarbeit konzentriert haben. Das Projekt bietet eine individuelle Begleitung von Frauen an, durch verschiedene Formate wie Gruppenangebote und Einzelcoachings. Neben der Erarbeitung von beruflichen Perspektiven geht es auch um die Stärkung der Frauen. Das Projekt soll Raum für neue Perspektiven bieten, damit eigene Ziele verfolgt sowie Stärken und Ressourcen der Frauen sichtbarer und genutzt werden können.
Democratic Girls OG
Seit ungefähr 2024 liegt ein Schwerpunkt der Mädchenarbeit am Treff Offenburg auf politischer Bildung und Empowerment von Mädchen mit Migrationserfahrung. Dafür erhielt IN VIA 2025 eine Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen des ESF-Plus-Aufrufs „Soziale Innovation“ in Baden-Württemberg. Politische Bildung und die Stärkung der Eigenständigkeit von zugewanderten Mädchen ab 12 Jahren stehen auch weiterhin im Zentrum der sozialpädagogischen Gruppenangebote. Das aktuelle Projekt „Democratic Girls OG 2.0″ wird 2026 gefördert von der Regionalstiftung der Sparkasse Offenburg/ Ortenau.
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