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Puzzle aus vier bunten Teilen vor einem weißen Hintergrund

IN VIA als sicherer Ort für alle

Kinder, Jugendliche sowie erwachsene Schutzbefohlene haben ein Recht auf seelische und körperliche Unversehrtheit und Wahrung ihrer sexuellen Integrität.

Um dieses Recht zu gewährleisten und IN VIA zu einem sicheren Ort für alle Anvertrauten und Mitarbeitenden zu machen, arbeitet der Verband mit einem Institutionellen Schutzkonzept. Dieses ist in den Leitsätzen von IN VIA verankert und basiert auf der Präventionsordnung (PrävO)  der Erzdiözese.

Mit klaren institutionellen Standards sorgt IN VIA für Transparenz und stärken eine Kultur der Grenzachtung und Achtsamkeit sowie einen fachlichen Umgang mit Nähe und Distanz.

Was beinhaltet das Institutionelle Schutzkonzept?

Auf der Grundlage einer Kultur des achtsamen und grenzachtenden Umgangs hat der Verband Regeln und Maßnahmen implementiert,  die dem Schutz von Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen, aber auch von Mitarbeitenden dienen. Diese gilt es stetig auf die Bedarfe der Zielgruppen anzupassen und gemeinsam mit diesen umzusetzen (Partizipation).

Das Institutionelle Schutzkonzept von IN VIA wirkt durch aufeinander aufbauende Elemente und Maßnahmen:

Haltung und Kultur:

Instrumente und Maßnahmen

zur Prävention:

  • Dienstanweisung zur Wahrung einer fachlich adäquaten Distanz von Mitarbeitenden im Kontakt mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
  • Beschwerdemanagement
  • Bestellung einer Präventionsfachkraft für den Verband
  • Bestellung von Kinderschutz-Fachkräften für jede Region bei IN VIA 
  • Regelmäßige und verpflichtende Fort- und Weiterbildung der Mitarbeitenden (Schulung neuer Mitarbeitender im Einführungsworkshop)
  • Verhaltenskodex (allgemeiner Kodex sowie standort- und arbeitsfeldbezogenener Verhaltenskodex)
  • Persönliche Selbstverpflichtungserklärung und Erklärung zum grenzachtenden Umgang aller Mitarbeitenden
  • Erweitertes Führungszeugnis nach §72 SGB VIII von allen Mitarbeitenden (hauptberufliche und ehrenamliche Mitarbeitende sowie Honorarkräfte und ggf. Praktikant*inen)

zur Intervention
bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung nach § 8a SGB VIII/KKG §4:

  • Dienstanweisung zu Verfahrensschritten
  • Ampelbogen“ zur Gefährdungsanalyse
  • Dokumentationsvorlagen zur Risikoeinschätzung, Meldebogen Jugendamt usw.

bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch (durch Mitarbeitende) und bei erfolgter Grenzverletzung:

  • Dienstanweisung/Anweisung zum Vorgehen
  • Krisenkommunikationsplan
  • Kontaktmöglichkeiten/Beratungsstellen

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