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„Präsent sein in der Welt der Schüler*innen“ –  Schulsozialarbeit am SBBZ Lessingschule Freiburg

In der Schulsozialarbeit müssen wir neue Wege finden, um den Schüler*innen begegnen zu können, Impulse zu setzen und präsent zu sein. Es reicht nicht, wenn ich in der Schule in meinem Büro bin und ihnen sage: „Ich bin da, ich bin erreichbar“. Die Hürde, sich telefonisch bei mir zu melden, ist einfach zu groß.

Daher habe ich neue Wege gewählt. Ich habe einen Youtube-Channel erstellt und lade fast wöchentlich kleine Zirkusvideos hoch. So haben die Schüler*innen Möglichkeit, mich zu sehen und ein bisschen Zirkusfeeling auch zu Hause zu erleben. Des Weiteren habe ich eine Umfrage erstellt, um zu hören, wie es ihnen geht und wie langweilig ihnen zu Hause ist. Ich habe ein ganz gemischtes Bild an Rückmeldungen bekommen: Einigen ist wirklich sehr langweilig. Andere schaffen es gut, mit Langeweile umzugehen. Wieder andere bewegen sich irgendwo in der Mitte. Einige Schüler*innen vermissen die Schule sehr; und dies nimmt eher zu. Andere genießen es, zu Hause zu lernen und sich die Aufgaben freier einteilen zu können.

In der Umfrage habe ich auch abgefragt, ob die Kinder wollen, dass ich sie mal anrufe oder mit ihnen spazieren gehe. Es kamen sehr viele Rückmeldungen! Mit einer Schüler*in war ich auf dem Schlossberg spazieren, und sie war begeistert, weil sie noch nie oben beim Kanonenplatz und beim Schlossbergturm war.

So heißt es für mich in dieser Zeit: „Hingehen, sich melden, mehr Möglichkeiten anbieten und den Kindern neue Perspektiven ermöglichen – präsent sein in ihrer Welt.“

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