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Im Rahmen des 5. Kongresses zu Partnerschaft und Ehe spricht der Heidelberger Psychotherapeut Gunther Schmidt über die Ambivalenz von Fremdheit in der Paarbeziehung. Der Vortrag findet am 7. Juli 2017 um 20:00 Uhr im Audimax der Universität Freiburg statt. Die Abendveranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.

„Das Ich entsteht in der Begegnung mit dem Du“ (Martin Buber). Gelingende Paarbeziehungen besonders, aber auch sonstige konstruktive Begegnungen, setzen voraus, dass der Unterschiedlichkeit des Menschen mit achtungsvoller Neugier, mit Anerkennung seiner Einzigartigkeit und mit der Bereitschaft, im Austausch miteinander staunend aneinander zu lernen, begegnet wird. Dies wird aber erst dann gut möglich, wenn man sich auch selbst geachtet erlebt und in sich selbst mit einem Erleben gesicherten Selbstwerts, sich also auch selbst in seinen Ambivalenzen wertschätzend, in die Welt blicken kann. Im Vortrag wird gezeigt, wie das von innen heraus aufgebaut werden kann, wie die eigenen Ambivalenzen dem Fremden im Anderen gegenüber als wertvolle Informationen über eigene Bedürfnisse verstanden und genutzt werden können und wie so gerade auch das Fremde „da drüben“ zur bereichernden Chance für nahe Begegnungen mit Liebe werden können.

Die Abendveranstaltung ist Teil des 5. Kongresses zu Partnerschaft und Ehe im Erzbistum Freiburg, der von der Katholischen Akademie, Diözesanstelle Ehe-, Familien- und Lebensberatung, der Diözesanen Arbeitsgemeinschaft Beratung und dem Familienreferat im Erzbischöflichen Seelsorgeamt veranstaltet wird.

Das gesamte Programm des Kongresses finden Sie hier (pdf).

Informationen zum Vortrag von Gunther Schmidt finden Sie hier (pdf).